© 2026 Kultur Reisewelt

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Geschichte

Die USA hat eine reiche Geschichte, die sehr komplex und vielschichtig ist. Seit der Ankunft des Auswandererschiffs "Mayflower" im heutigen Massachusetts im Jahre 1620 haben sich zahlreiche britische, spanische und französische Kolonien gebildet, die die "Native Americans" größtenteils aus dem Land vertrieben. Im 18. Jahrhundert kam es zum Krieg zwischen den Kolonialmächten, den die Briten für sich entschieden und somit die Vorherrschaft über das Land besiegelten.

Am 4. Juli 1776 erklärten die Kolonien Amerikas nach einem Krieg ihre Unabhängigkeit von Großbritannien und unterzeichneten den berühmten Unabhängigkeitsvertrag. Der 4. Juli zählt in den USA zu einem der wichtigsten Feiertage, der durch patriotische Paraden, Feuerwerke und öffentliches Hissen der Flagge gefeiert wird. Die Kolonien breiteten sich immer weiter aus, hierbei bildete sich eine Lücke zwischen dem Süden und dem Norden des Staates. Der Norden industrialisierte sich immer mehr und die Gesellschaft wurde immer offener, während im Süden auf Agrarwirtschaft, welche durch Sklaverei betrieben wurde, gesetzt. Es kam zu einem großen Bürgerkrieg, der viele Opfer forderte und den der Norden für sich gewinnen konnte. Sklaverei wurde offiziel per Gesetz abgeschafft, jedoch wirken die alten Gegensätze noch bis in die unmittelbare Gegenwart, was man an den zahlreichen Protesten der "Black Lives Matter" Community sehen kann.

Nach dem 1. und 2. Weltkrieg, in denen die USA eine maßgebliche Rolle spielte, kam es zum langjährigen kalten Krieg zwischen den USA und der UdSSR, heute Russland. Inzuge dieses Krieges kam es zu mehreren indirekten Kriegen der Mächte wie dem Vietnamkrieg und Koreakrieg, die auf beiden Seiten zahlreiche Leben forderten und zahlreiche Narben in der Bevölkerung hinterlassen haben. Noch heute sind viele politische Spannungen zwischen den zwei Supermächten zu spüren.

Im Jahre 2001 kam es zu einem weiteren Schicksalsschlag für die Vereinigten Staaten: Die Terroranschläge auf die Zwillingstürme in New York raubten dem ganzen Land den Atem und resultierten in vielen Einschränkungen und Sicherheitsmaßnahmen, die man bis heute noch deutlich beim Reisen spüren kann: Die Sicherheitskontrollen bei Einreise in die USA bleiben bis heute so streng wie in kaum einem Land.

Die einzelnen Regionen und Staaten der USA haben noch eine ganz eigene Geschichte, über die man ganze Bücherreihen schreiben könnte. 

Sprache

Die offiziele Landessprache ist Englisch, mit dem Sie in jedem Teil des Landes gut auskommen sollten. Aufgrund der großen kulturellen Vielfalt und der Nähe zu Mexiko wird in manchen Teilen wie Kalifornien und New Mexico zudem viel Spanisch gesprochen. 

Religion

Religion hat in den USA schon immer eine große Rolle gespielt. Das Land ist größtenteils christlich geprägt, über 60% der Bevölkerung bezeichnen sich als Protestanten oder Katholiken, die Katholiken dominieren hier mit über 40% Anteil. Zu weiteren Religionen gehören vor allem der Islam, Buddhismus und das Judentum, ungefähr 5% der Bevölkerung hängen diesen Religionen an. 25% der Bevölkerung sind atheistisch eingestellt. Neben den großen Religionen gibt es noch zahlreiche kleinere Religionsgruppen, die zum Teil auch sehr bizarr sein können. Im politischen Diskurs hat die Religion einen großen Einfluss, vor allem bei der Bildung von moralischen Standpunkten. Insbesondere die konservativeren Gruppen in der Politik, die sich großer Beliebtheit erfreuen, sind sehr christlich eingestellt. 

Land & Leute

In der facettenreichen amerikanischen Bevölkerung gibt es viele Kontraste. In den Metropolen wie New York und Chicago sind die Menschen sehr alternativ eingestellt und akzeptierend gegenüber unterschiedliche Lebenseinstellungen. Vor allem in ländlicheren Teilen des Landes wie Texas oder Alabama haben viele Bewohner konservativere Weltansichten. Generell sind Amerikaner ein sehr stolzes Volk, was Sie auf Ihren Reisen durch die zahlreichen gehissten amerikanischen Flaggen bemerken werden. 

US-Amerikaner sind sehr offen und begeistert, wenn ausländische Touristen ihr Heimatland besuchen. Sehr schnell kommt man mit den Einheimischen ins Gespräch. Im Nordosten und pazifischen Nordwesten gelten die Einwohner als etwas zurückhaltender, manchmal kühl, während Menschen aus Kalifornien und Florida für ihr sonniges Gemüt bekannt sind. Reisenden fallen diese kleinen Unterschiede allerdings kaum auf. Außerdem mögen viele Amerikaner insbesondere Deutschland und deutsche Touristen, einige haben auch deutsche Vorfahren. Demnach kann es passieren, dass sie bei einer Unterhaltung ein paar bekannte, deutsche Floskeln fallen lassen. Es ist für alle sehr amüsant, wenn man in solchen Fällen kurz auf Deutsch antwortet. (z.B. "Wie geht es Ihnen?" - "Sehr gut!").

Regionen

Florida: Florida zeichnet ein subtropisches, schwüles Klima aus. Im Sommer, sowie im Winter wird es sehr warm, bis zu 32 °C kann die Temperatur steigen. In der Zeit von Juni bis November wird Florida häufig von teils heftigen tropischen Stürmen heimgesucht. Den Staat zeichnen vor allem die traumhaften Strände, aufregenden Themenparks, wie die Universal Studios und Disney World, und erstklassigen Kulturattraktionen, wie das Kennedy Space Center aus. Auch das berühmte Naturschutzgebiet Everglades, das durch weite Sumpflandschaften beeindruckt und weltweit einzigartig ist, finden Sie in Florida.

Kalifornien: Kalifornien zählt als der bevölkerungsreichste Bundesstaat, rund jeder achte Amerikaner wohnt im "Sunshine State", der auch der "Golden State" genannt wird. Seine Beinamen verdankt der Staat einerseits dem schönen Wetter mit viel Sonnenschein und andererseits den Zeiten des „Goldrausches“ im 19. Jahrhundert. Die Landschaft in Kalifornien ist sehr vielfältig, Sie finden dort alpine Berge, Nebelküsten, trockene Wüsten, das fruchtbare Längstal, schöne Sandstrände, wilde Küsten und dichte Wälder mit Mammutbäumen. Kalifornien hat im Vergleich zu anderen amerikanischen Staaten ein sehr hohes Preisniveau. San Francisco und der Großraum gehören zu den teuersten Regionen in den USA. In der wohl bekanntesten Stadt des Staates Los Angeles finden Sie viele Attraktionen wie den Walk of Fame und den Hauptsitz der amerikanischen Filmindustrie in Hollywood. Wer weiß, vielleicht sehen Sie ja das ein oder andere bekannte Gesicht aus Serie und Film durch die Straßen von Hollywood laufen. 

New York City: New York City ist mit rund 8,5 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Metropole der Vereinigten Staaten von Amerika. Laut Forbes Magazine ist New York City die Stadt mit den höchsten Lebenshaltungskosten in der USA. New York ist auch die Beschreibung eines Lebensgefühls, denn nirgends auf der Welt verschmelzen so viele verschieden Kulturen miteinander wie im Big Apple. Darum gelten die Einwohner dort in Amerika auch als eigenes Volk, das eigensinniger, eigenständiger und unabhängiger ist. New York City hat eine weltberühmte Ess- und Trinkkultur. Vom morgendlichen Kaffee mit Bagel über Pizza, Sushi und Burger bis zu mexikanischem Street Food kann und wird man im Big Apple alles finden. Auch deutsche Restaurants, Bäckereien und Biergärten sind oft vertreten. Die Preise für Speise und Getränke in New York sind so unterschiedlich, wie die Angebote selbst. Die Stadt genießt mit ihrer großen Anzahl an Sehenswürdigkeiten, den 500 Galerien, etwa 200 Museen, mehr als 150 Theatern und über 18.000 Restaurants Weltruf, auch in den Bereichen Kunst und Kultur. Wie Jay Z schon einst in einem berühmten Song über New York sang: "There's nothing you can't do in New York!"

Rocky Mountains: Als größte Gebirgskette des amerikanischen Kontinents trennen die Rocky Mountains den Westen der USA von der Ostküste und bilden als Teil der Kordilleren mit das morphologische Gegenstück zu den Appalachen. Die Bevölkerungsdichte ist in den Mountain States, also den Bundesstaaten der USA, durch die die Rocky Mountains verlaufen, recht niedrig. Nur wenige Städte besitzen mehr als 50.000 Einwohner. Durch die Abgeschiedenheit der Einwohner und, abgesehen von den Nationalparks, deutlich weniger Tourismus als im großen Rest der Vereinigten Staaten, gelten die Menschen aus den Bergstaaten als etwas verschlossener als vergleichsweise in Kalifornien oder Florida. Im Gebirge gibt es eher trockene, warme Sommer, oft auch von Gewittern hervorgerufene Waldbrände. Die Winter sind eher feucht und kalt und bringen zum Teil große Schneemengen.

Hawaii: Die Inselgruppe Hawaii im Zentralpazifik ist eines der beliebtesten und berühmtesten Urlaubsziele weltweit. Traumhafte Strände, atemberaubende Landschaften und mutige Surfer, die sich in die meterhohen Wellen stürzen, zeichnen den Bundesstaat aus. Vor allem in den Wintermonaten ist der Wellengang in Hawaii am größten und Sie haben die Möglichkeit, die mutigen Big Wave Surfer die bis zu 10 Meter großen Wellen surfen zu sehen. Mehrere Vulkane, die Big Island jedes Jahr mit ihren konstanten Lavaströmen wachsen lassen, werden Sie auf den Inseln beeindrucken. Die meisten Flugverbindungen nach Hawaii beinhalten ein oder zwei Umstiege auf dem amerikanischen Festland und können 18-24 Stunden dauern. Geografisch gesehen sind die Inseln der isolierteste Ort der Welt: Von Kalifornien in östlicher Richtung trennen die Inseln 3.670 km Luftlinie und von Japan im Westen 5.500 km. Generell zählt Hawaii zu einer der teuersten Staaten der USA, was Sie in Ihrer Reiseplanung beachten sollten. 

Südwesten: Der amerikanische Südwesten umfasst ein sehr großes Gebiet und wird unterschiedlich eingegrenzt. Für unsere Reisen kann man dies wohl mit den Staaten Nevada, Utah und Arizona, die Teil des sog. Colorado-Plateau sind. Das Gebiet besteht hierbei vorwiegend aus Wüste, Hochplateau und Steppe. Der Südwesten ist deutlich weniger dicht besiedelt als zum Beispiel das angrenzende Kalifornien. Die touristischen Höhepunkte der Region sind die Nationalparks Grand Canyon, Zion, Bryce Canyon und das Monument Valley, die durch weite Wüsten, tiefe Täler, sowie große Berge und Felsen beeindrucken. 

Essen und Trinken

Ihre Vorliebe für Fast Food können die US-Amerikaner wohl kaum bestreiten. Speisen wie Burger und Co. lassen sich in zahlreichen Restaurants vorfinden. Doch die vielfältige Bevölkerung der USA sorgt auch für eine vielfältige Küche, die es auf den Rundreisen zu entdecken gilt. Eine Vielzahl internationaler Restaurants gibt es in den USA, im Süden ist dabei die mexikanische Küche besonders beliebt. Je weiter von der Küste entfernt, desto eintöniger wird die Küche. Schon in den Rocky Mountains, aber erst recht hinter ihnen, werden Sie sich abseits der Großstädte schwer tun, wenn Sie anderes als klassisch amerikanische Küche suchen.

Die regionale Küche bietet ihre eigenen Spezialitäten – in Neuengland beispielsweise besonders Fisch und Meeresfrüchte, die Südstaaten von Reis über Süßkartoffeln bis zum Maisbrot. Typisch für die USA ist unter anderem meist ein deftiges Frühstück mit Rührei oder Spiegelei, Bratkartoffel und Speck oder Würstchen, dazu Kaffee. Zum süßen amerikanischen Frühstück gehören Pfannkuchen oder Waffeln mit Ahornsirup.

Bitte beachten Sie, dass das Trinken oder sichtbare Tragen von alkoholischen Getränken in der Öffentlichkeit verboten ist. Nehmen Sie Ihre Getränke entweder in Restaurants bzw. in Ihrer Unterkunft zu sich. Darüber hinaus dürfen Personen unter 21 Jahren keinen Alkohol zu sich nehmen.

Das Frühstück in amerikanischen Hotels ist oft nicht mit europäischen Maßstäben zu vergleichen. Häufig gibt es ein "Continental Breakfast", welches zum Beispiel aus verpackten Muffins, Croissants und Waffeln besteht. Manchmal erhalten Sie auch einfach ein verpacktes Frühstück auf die Hand.

Wetter / Klima

Das Klima ist genauso kontrastreich wie der Rest des Landes. Die USA ist in zahlreiche Klimazonen unterteilt: Im Norden Alaskas herrscht ein arktisches Klima mit Temperaturen bis zu 30°C unter Null, während die überwiegende Landmasse der USA in einer kontinental-gemäßigten Klimazone liegt. Generell werden die Temperaturunterschiede vom Sommer zum Winter immer größer, je nördlicher man kommt. Außerdem kommen auch verteilt Extremwetterereignisse wie Tornados im zentralen Teil der USA oder Hurrikans im südlichen Teil des Landes vor. 

Im Folgenden werden die Klimazonen, die für Ihre Reisen relevant sind, charakterisiert:

Kalifornien: An der Südküste können Sie ganzjährig mit warmen, angenehmen Temperaturen rechnen, die zwischen 18-25°C liegen. Lediglich nachts wird es etwas kühler. Die Unterschiede zwischen Sommer und Winter werden immer größer, je nördlicher Sie kommen. In der Sierra Nevada herrscht ein kontinentales Klima, das für sehr heiße Sommer und sehr kalte, schneereiche Winter sorgt. In den Wüsten kann es im Sommer über 45°C heiß werden, in den Wintermonaten sind die Temperaturen mit ca. 20°C wesentlich milder.

Florida: Florida ist in zwei Klimazonen eingeteilt: die nordwestliche Region ist subtropisch feucht und der Rest ist tropisch feucht. In der Zeit von Juni bis November wird Florida häufig von teils heftigen tropischen Stürmen heimgesucht. Im Sommer liegt die Tagesdurchschnittstemperatur bei ca. 32° C und es wird oft sehr schwül. Die Winter sind mit Temperaturen um 25 °C warm. Schnee gibt es in Florida sehr selten.

New York: Die Stadt befindet sich in einer gemäßigten Klimazone. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 12,5°C. Die Sommer können sehr heiß werden (30°C oder mehr), in den Häuserschluchten Manhattans wird es dann auch oft sehr schwül. Die Winter werden oft klirrend kalt, die Temperatur fällt dann in extremeren Fällen auf -20°C und stürzt die Stadt regelmäßig durch Schneemassen ins Verkehrschaos.

Rocky Mountains: Die Rockies bestimmen das Wetter in weiten Teilen der USA. Sie dienen als Staupunkt für die vom Pazifik kommenden Wolkenfelder, die sich daraufhin westlich des Gebirges entleeren und für viele Niederschläge an der nördlichen Pazifikküste sorgen. Im Gebirge selbst gibt es eher trockene, warme Sommer, oft auch von Gewittern hervorgerufene Waldbrände. Die Winter sind eher feucht und kalt und bringen zum Teil große Schneemengen.

Südwesten: Im Südwesten der USA herrscht ein Wüstenklima mit Niederschlägen unter 40 Millimeter. In dieser Region wurde am 10.7.1913 die weltweit höchste Temperatur registriert: 56,7 °C auf der Furnace Creek Ranch im Death Valley (Kalifornien). Im Norden und in den Ausläufern der Sierra Nevada liegt im Winter oft Schnee.

Hawaii: Ganzjährig herrscht hier ein sommerliches Klima zwischen maximal 32°C im Sommer und minimal 18°C in den Wintermonaten. Vor allem in den Wintermonaten ist der Wellengang in Hawaii am größten und Sie haben die Möglichkeit, die mutigen Big Wave Surfer die bis zu 10 Meter großen Wellen surfen zu sehen. 

Banken & Geld

US-Banken (Öffnungszeiten meist Mo-Do 10-15 Uhr, Fr 10-17 Uhr) arbeiten oft nicht als Wechselstuben. Sie lösen allerdings Reiseschecks ein und zahlen Bargeld an Kreditkarteninhaber aus. Wechselstuben gibt es an den Flughäfen und in Hotels.
Das populärste Zahlungsmittel sind Kreditkarten, sie werden in der Regel überall akzeptiert. Gleichermaßen gilt dies für Reiseschecks von American Express, von Visa oder anderen Banken. Selbst mit der EC-Karte können Sie an manchen (!) Automaten vergleichsweise günstig Geld abheben. Voraussetzung ist die Akzeptanz von Maestro. Bitte prüfen Sie vorab die Tauglichkeit Ihrer Maestro-Karte zur Nutzung in den USA bzw. beschaffen Sie sich frühzeitig eine Kreditkarte. 

Gesundheit / Impfungen

Medizinische Versorgung
Die ärztliche Versorgung in den USA ist in der Regel kein Problem, allerdings sollten Sie die eventuell großen Entfernungen zum nächsten Krankenhaus nicht unterschätzen. Medizinische Behandlungen sind sehr teuer und müssen durch Vorkasse oder direkte Bezahlung beglichen werden. Daher ist es zu empfehlen für die Dauer Ihrer Reise eine Auslandskrankenversicherung, die die USA einschließt, abzuschließen. Achten Sie dabei darauf, dass die Rückholung nach Deutschland inkludiert ist und auf einen ausreichenden Kreditrahmen Ihrer Kreditkarte für Bezahlungen vor Ort, die Sie nach Rückkehr von Ihrer Versicherung zurückerstattet bekommen. 

Reiseapotheke
Stellen Sie sich eine kleine Reiseapotheke zusammen, die folgendes enthalten sollte: Medikamente gegen Durchfall, Reisekrankheit, Fieber, Schmerzen sowie Wunddesinfektionsmittel, Salbe bei Insektenstichen oder anderen Hautreizungen, Fieberthermometer, Mückenschutzmittel, Verbandmaterial, Blasenpflaster. Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, wird empfohlen, diese in ausreichender Menge mitzunehmen und sich die Notwendigkeit von Ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen zu lassen. Die örtliche Versorgung mit Medikamenten kann auf Ihrer Reise nicht immer gewährleistet werden. Denken Sie unbedingt an Sonnencreme mit einem Mindest-Schutzfaktor 20, wir empfehlen 30 (auch für die Lippen).

Diplomatische Vertretungen

US-Botschaft Berlin
Clayallee 170
14191 Berlin
Federal Republic of Germany
Tel.: +49-30-8305-0

------------------------------------------

US-Generalkonsul Frankfurt
Gießener Str. 30
60435 Frankfurt am Main
Tel.: +49-69-7535-0
Fax: +49-69-7535-2277

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Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Washington / Embassy of the Federal Republic of Germany
4645 Reservoir Road
Washington, DC 20007, USA
Tel.: +1 202 298 40 00
Fax: +1 202 298 42 61

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Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland - Los Angeles
6222 Wilshire Boulevard, Suite No. 500
Los Angeles, CA 90048
Tel.: (001 323) 930 2703
Fax: (001 323) 930 28 05 

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Generalkonsulat der BRD Miami
100 N. Biscayne Blvd.
Suite 2200
Miami, FL 33132-2381
Tel.: +1 305 358 0290
Fax: +1 305 358 0307

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Deutsches Generalkonsulat New York City
871 United Nations Plaza
New York
NY 10017
Tel: +1 212 610 97 00
Fax: +1 212 940 04 02

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German Honorary Consulate in Anchorage
12350 Industry Way, Suite 208
Anchorage - Alaska 99515
Tel.: (+1) (907) 277 80 00
Fax: (+1) (907) 522 81 73
Email: anchorage@hk-diplo.de

Internet & WLAN

In den USA kann man an vielen Orten WLAN nutzen, teilweise ist öffentliches WLAN ohne Kosten zugänglich, manchmal mit beschränkter Geschwindigkeit oder mit Zeitbeschränkung. Viele Restaurants bieten gratis WLAN an, speziell auch alle McDonalds und Starbucks. Das WLAN kann meistens auch auf dem Parkplatz genutzt werden.

Währung

In den USA gilt staatsübergreifend der US-Dollar als alleiniges Zahlungsmittel.

1€ = 1,03 USD (Stand Februar 2025). Scheine (bills) gibt es in den Stückelungen 1, 2, 5, 10, 20, 100$, Münzen (coins) in den Stückelungen 1, 5, 10, 25, 50 ¢, auch penny (1 ¢), nickel (5 ¢), dime (10 ¢), quarter (25 ¢), buck (1 $) genannt.

Sicherheit

Die Sicherheitslage in Städten der USA ist generell vergleichbar mit der in europäischen Großstädten. Sie sollten auf der Straße und beim Transport in öffentlichen Verkehrsmitteln Ihre Wertsachen immer nah am Körper tragen und nichts unbeaufsichtigt liegen lassen. Ärmere Gegenden sollte man sicherheitshalber meiden, ebenso abgelegene bzw. menschenleere Parks bei Nacht. Aktuelle Informationen über gefährliche Gegenden kann man an der Rezeption der Hotels erfragen.

Strom

In den USA hat das Stromnetz eine andere Spannung als in Deutschland und die Steckdosenform ist ebenfalls anders, was bedeutet, dass Sie einen Adapter benötigen. In Europa hat das Stromnetz 230 bis 240 Volt, in Amerika nur 110 bis 120 Volt. Die Frequenz ist ebenfalls anders, in Europa 50 Hz, in den USA 60 Hz. Die meisten Geräte werden heutzutage für den amerikanischen und europäischen Markt produziert, weshalb die unterschiedlichen Spannungen und Frequenzen kein Problem sind. Manche Geräte sind nicht dafür ausgelegt und Sie bräuchten noch zusätzlich einen Spannungsumwandler.
Verreisen Sie öfter, lohnt sich der Kauf eines Weltweit-Reise-Adapters, den es in jedem Elektrofachhandel zu kaufen gibt.

Taxi

Der standardmäßige Starttarif in den Vereinigten Staaten ist etwa 2,50 US$, danach zahlen Sie etwa 40 Cent pro Kilometer. Die Preise sind in einigen Großstädten manchmal etwas teurer. Als günstigere Alternative gilt das App-basierte System von UBER, der sich auch langsam in Deutschland etabliert. Per App bestellt man registrierte private Fahrer, die Gäste von A nach B bringen. Man hat über die Uber App auch die Möglichkeit auszuwählen, ob man alleine fahren möchte, oder mit anderen Personen, die das gleiche Ziel haben. In letzterem Falle werden die Gebühren schon deutlich niedriger als bei einer einzelnen Privatfahrt.

Telefon & Handy

Möchten Sie in den USA auch über das Handy erreichbar sein, so gibt es verschiedene Möglichkeiten. Fast alle Handys funktionieren auch im Ausland, klären Sie aber vor der Reise unbedingt die Konditionen mit Ihrem Anbieter. Leider kann es hier immer noch schnell teuer werden, sollten Sie keinen speziellen Auslandstarif in Ihrem Vertrag inkludiert haben.
Sollten die Konditionen Ihres Anbieters für einen Auslands-Aufenthalt nicht günstig sein, so haben Sie die Möglichkeit, Prepaid SIM-Karten für die USA zu bestellen. So können Sie sorglos telefonieren oder das Internet benutzen, bis Ihr Guthaben aufgebraucht ist.
Ein Tipp: Das Wort "Handy" ist in den USA unbekannt und nur bei uns gebräuchlich. Die Amerikaner sagen "mobile phone" oder "cell phone" dazu, kurz auch gerne nur "cell" oder "mobile".

Zeit

Folgende Zeitzonen sind in der USA vertreten: 

Festland: 
EST
: Eastern Standard Time (-6 Stunden auf die MEZ), z.B. in New York
CST: Central Standard Time (-7 Stunden auf die MEZ), z.B. Texas
MST: Mountain Standard Time (-8 Stunden auf die MEZ), z.B. Rocky Mountains
PST: Pacific Standard Time(-9 Stunden auf die MEZ), z.B. Kalifornien

Außerhalb des Festlandes:
AKST: Alaska Standard Time (-10 Stunden auf die MEZ), z.B. Alaska
HAST: Hawaii-Aleutian Standard Time (-11 Stunden auf die MEZ), z.B. Hawaii
AST: Atlantic Standard Time (-5 Stunden auf die MEZ), z.B. Puerto Rico/irgin Islands
SST: Samoa Standard Time Zone (-12 Stunden auf die MEZ) in Amerikanisch-Samoa
ChST: Chamorro Standard Time Zone (+9 Stunden auf die MEZ), z.B. Guam

Zoll

Reisende in die USA, müssen schon im Flugzeug ein Zoll-Formular ausfüllen und angeben, mit welchen Waren sie das Land betreten. Es gibt strikte Einfuhrbestimmungen, an die sich Reisende halten müssen. Es kann auch passieren, dass der Grenzbeamte nochmal genauer nachhakt, welche Güter jemand genau mit sich führt. Alles, was über bestimmte Freimengen hinaus geht, muss bei der Einfuhr in die USA verzollt werden.
Bargeld darf in unbegrenzten Mengen mit in die USA gebracht werden, ab 10.000 US-Dollar muss es jedoch bei der Einreise angemeldet werden. Auch andere Bezahlmittel wie Traveller-Checks sind von der Anmeldung ab 10.000 US-Dollar betroffen.
Für Lebensmittel sind die Regeln etwas strenger als für Geld. Viele Waren dürfen nicht mit in die Vereinigten Staaten gebracht werden und zum Teil werden sogar Spürhunde eingesetzt, um Lebensmittel im Gepäck aufzuspüren. Proviant aus dem Flieger sollte daher entweder direkt im Flugzeug oder gleich nach Ankunft am Flughafen entsorgt werden.
So dürfen keine Pflanzen, kein Obst und Gemüse und auch keine Fleischprodukte oder andere tierische Produkte wie zum Beispiel Eier in die USA eingeführt werden, ein Salamibrot oder ein Apfel sollten daher entweder noch im Flugzeug gegessen oder eben entsorgt werden. Auch die Kost aus dem Flugzeug sollte am besten im Flugzeug gelassen und nicht mitgenommen werden. Da landwirtschaftliche Produkte einer Seuchen-Einschleppungsgefahr unterliegen, ist es streng verboten diese mitzunehmen. Dass man auch wirklich nichts dabei hat, bestätigt man mit seiner Unterschrift auf dem Zollformular, dass dem Zöllner ausgehändigt wird.

In die USA eingeführt werden dürfen folgende Lebensmittel:

  • Süßigkeiten und Schokolade
  • Konserven
  • Backwaren
  • Haltbar gemachter Käse
  • Gewürze und Öle
  • Honig
  • Pasta (ohne Ei), Reis, Mehl
  • Trockenobst
  • Nüsse
  • Säfte, Kaffee, Tee, Pulvergetränke und Milchprodukte nur in kleinen Mengen

Geht es um die Einfuhr von Medikamenten, gibt es ebenfalls klare Regeln. Es dürfen nur so viele Medikamente in die USA eingeführt werden, wie sie für den geplanten Aufenthalt benötigt werden. Betäubungsmittel oder abhängig machende Substanzen dürfen nicht eingeführt werden. Beruhigungsmittel, Schlafmittel, Herzmedikamente oder Medikamente gegen Husten zählen dazu. Ist jedoch eines dieser Medikamente nötig, muss ein Attest in englischer Sprache mitgeführt werden, dass die Notwendigkeit bestätigt. Zudem muss der Beipackzettel mitgeführt werden.

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